Kontakt

Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener

Hauptkirche St. Michaelis

Englische Planke 1
20459 Hamburg

Tel. (040) 376 78-143
schoener.hamburg@gmx.de



Sein Orgelspiel hat mich sehr beeindruckt: Es ist klar, groß, kompromisslos und für die Botschaft der gespielten Werke transparent.
Edith Picht-Axenfeld

Ich kenne ihn als ausgezeichneten Organisten, der ein großes und breites Repertoire beherrscht.
Ewald Kooiman

Er ist ein stilsicherer und ausdrucksstarker Spieler.
Jon Laukvik

Christoph Schoener possède une magnifique technique; très musicien, il a un sens très juste de l’interprétation de la musique de tout le répertoir: ancien, classique et moderne. Artiste complet, je suis certain qu’il fera une brillante carrière internationale.
Gaston Litaize

Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener

Als Kirchenmusiker an der Hauptkirche St. Michaelis – dem »Michel«, Hamburgs Wahrzeichen und traditionsreicher Ort evangelischer Kirchenmusik – zählt Kirchenmusikdirektor Christoph Schoener zu den profilierten Fachvertretern seiner Generation. Parallel zu seinen Verpflichtungen als Leiter des Chores St. Michaelis und als Dirigent bei Oratorienprojekten gelingt es ihm, sein in jungen Jahren begonnenes Wirken als Konzertorganist gleichrangig fortzusetzen. Dabei bilden die Orgelwerke von Johann Sebastian Bach, dessen gesamtes Orgelschaffen er mehrfach aufführte, und Beiträge der deutschen Romantik einen signifikanten Schwerpunkt.

In Heidelberg geboren, studierte Schoener an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau bis zu seinem A-Examen und dem abschließenden Solistendiplom im Fach Orgel. Der Unterricht bei seinem Orgellehrer Ludwig Doerr, dessen Assistent er schließlich wurde, verband den Kontakt zur damals in Deutschland noch kaum ausgeprägten sogenannten historisch informierten Aufführungspraxis und die Pflege des orgelsinfonischen Repertoires. Die Klavierlehrer Carl Seemann und Edith Picht-Axenfeld weiteten den Blick über den Bereich der Kirchenmusik hinaus. Ein Stipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes ermöglichte ihm ein Studienjahr in Paris bei Gaston Litaize, das später bei Ewald Kooiman in Amsterdam seine Fortsetzung fand.

In dieser Phase begann auch Schoeners internationale Konzerttätigkeit. Über seine Konzerte in vielen deutschen Städten hinaus gab er Rezitals in Kathedralen, Domen und Konzertsälen Europas und in den USA.  Zahlreiche Rundfunkaufnahmen und über zehn CD-Einspielungen mit Werken von Bach, Mendelssohn, Liszt, Brahms, Reubke, Widor, Vierne und Reger dokumentieren sein Orgelspiel.

Bis zu seiner Berufung nach Hamburg im Jahr 1998 war Schoener Kantor und Organist an der Bielertkirche Leverkusen-Opladen, Leiter des Leverkusener Bachchores und der Konzertreihe »Internationales Orgelforum« sowie einer Orgelklasse an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Von 1991 bis 1996 übernahm er zudem das Amt des Landeskirchenmusikdirektors in der Evangelischen Kirche im Rheinland. 2004 war er in Hamburg künstlerischer Leiter des 79. Bachfestes der Neuen Bachgesellschaft. Regelmäßig ist er Jurymitglied beim Internationalen Tariverdiev-Orgelwettbewerb in Kaliningrad.

Konzerteinladungen führten ihn im Jahr 2016 unter anderem nach Zürich, Warschau, Reykyavik, Trondheim, Magdeburg, Hannover und zum wiederholten Male zum Schleswig-Holstein Musik Festival.

Von 2013 bis 2015 unterrichtete Christoph Schoener künstlerisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy Leipzig.

Mit dem Chor St. Michaelis führte er mehrfach alle großen Werke Bachs, sowie bedeutende Chor- Orchesterwerke von Monteverdi, Händel, Mozart, Mendelssohn, Brahms, Bruckner, Verdi, Liszt,  Poulenc, Martin, Rihm und Bernstein auf.

2016 wurde Christoph Schoener mit dem ECHO Klassik für seine CD-Einspielung sämtlicher Orgel-Toccaten von J.S. Bach an der Orgelanlage von St. Michaelis ausgezeichnet.

Christoph Schoener
 

 

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